Mantrailing

Dank der hervorragenden Hundenase ist es möglich, einen verschwundenen Menschen mitten durch die Stadt zu folgen. Selbst bei älteren Spuren ist dies noch möglich. Geübte Hunde können sogar dann noch eine Spur verfolgen, wenn die vermisste Person mit dem Auto oder Fahrrad gefahren ist.

Der Unterschied zwischen Mantrailern und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Ablenkungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

 

Mantrailing eignet sich auch für Hunde die Unsicherheiten in der Annäherung an Fremdpersonen oder in anderen Umweltsituationen zeigen. In unseren Trailgruppen sind alle Hunde mit ihren Menschen willkommen! Wir freuen uns auch über Hunde, die Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen oder anderen Hunden haben. Sogenannte Problemhunde sind bei uns auch im Mantrailing gerne gesehen und Willkommen!

In unseren regelmäßigen Anfängerseminaren und Workshops geht es darum, dass der Hund lernt gezielt den Geruch einer Versteckperson zu folgen und seinen Menschen zu dieser Person zu führen. Der Mensch wird nach und nach lernen, seinen Hund zu vertrauen, seine Körpersprache zu deuten und zu lesen.

Welcher Hund ist geeignet?

Grundsätzlich können Sie mit jedem Hund Mantrailing, insbesondere im Bereich der Auslastung, betreiben.  Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch, dass der Hund aber auch Sie als Hundeführer Spaß an der Arbeit haben. Ihr Hund, aber auch Sie sollten deshalb Gesund sein und es sollten keine medizinischen Indikationen geben die dagegen sprechen. Im Zweifel besprechen Sie dies vorher mit Ihrem behandelnden Tierarzt. Auch ältere Hunde können noch sehr gut Mantrailing zur Auslastung betreiben.

Muss der Hund perfekt erzogen sein?

Wir setzen für das Mantrailing weder eine Begleithundeprüfung voraus, noch muss der Hund sozialverträglich sein. Die Hunde sind auf einem Trail an einer 7 bis 10 m langen Leine, hier sollten Sie sich mit Ihrem Hund sicher fühlen. Wenn Ihr Hund nicht arbeitet, führen Sie ihn an einer normalen Leine oder er wartet je nach örtlicher Gegebenheit und Wetter im Auto.

Sie sollten jedoch in der Lage sein auch in „gewissen“ Situationen entsprechendes Management betreiben zu können. Ein Hund der einen Maulkorb beim Trailen trägt, schreckt uns nicht ab, sondern gibt Ihnen und der Umwelt Sicherheit!

Ich selber betreibe Mantrailing zur Auslastung, Spaß und zur Annäherung an Fremdpersonen und anderen Umweltsituationen. Da Mantrailing in meiner Hundeschule eine sehr wichtige Säule ist, bilde ich mich in diesem Bereich ständig fort und nehme mit meinem Hund aktiv an entsprechenden Seminaren und Trainings teil.

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